Henry Schlage

Geboren 1994 in Hamburg, studierte nach ersten Arbeitserfahrungen am Theater in Berlin Literaturwissenschaft und Philosophie. Seine Bachelorarbeit schrieb er zur Utopie bei Paul Celan. Neben dem Studium spielte er am Jungen DT Berlin und war als Autor und Regisseur im „NIE-Kollektiv“ tätig. 2021 begann er ein Regiestudium am Mozarteum in Salzburg, das er mit der Büchner-Bearbeitung Leonce und Lena – Ein Unlustspiel abschloss.

In seinen Stücken und Texten sehen sich die Figuren mit einer fragwürdig gewordenen Welt konfrontiert, in der sie zwischen Melancholie und Witz, Heiligkeit und Profanität, Angst und Zärtlichkeit nach Orientierung suchen.
2025 war er mit seiner König-Lear-Adaption who’s there besides foul weather zum Körberfestival eingeladen.

Er arbeitet als Regieassistent am Düsseldorfer Schauspielhaus, sowie als freier Regisseur und Autor.