Wanda Walfisch

(Marlène Baleine)

Von David Calì / Sonja Bougaeva

Musik von Giorgio Mainerio

Musik von Thoinot Arbeau

Musik von Giacomo Fogliano

Musiktheater mit Werken der Renaissance
2 D
1 H
Ab 5 Jahren
(2 Sängerinnen, 1 Sänger; 1 Tänzer; Orchesterbesetzung: 3 Musiker:innen (Geige, Akkordeon und Blockflöten/ Holztrompete)
Originalsprache: Französisch

Wandas Wandlung vom traurigen pummeligen Kind zum furchtlosen Mädchen durch die Kraft ihrer Gedanken wird in diesem bilderreichen Bühnenaquarium musikalisch dargeboten.
Wanda leidet unter ihrer Körperfülle und zieht dadurch unfreiwillig die Blicke der anderen auf sich, vor allem im Hallenbad. Jeder ihrer Schritte wird wegen ihrer Korpulenz beobachtet und gewertet, weswegen sie diese Öffentlichkeit und die lästigen Blicke der Mitschüler*innen scheut. Bis der kleinen, massigen Außenseiterin von ihrem Schwimmlehrer auf liebevolle Weise Mut gemacht wird.
Die 15 Musikstücke, die von Wanda und den anderen Figuren gesungen oder instrumental vorgetragen werden, sind Originallieder aus der Renaissance und unterstreichen mit neuen Texten die Entwicklung des Mädchens zu individueller Freiheit. Der Mensch an sich – in diesem Falle Wanda – steht im Fokus und das schlägt sich auch in dieser Musik nieder, deren subjektiver Ausdruck großen Spielraum erhält. Wanda gewinnt Selbstvertrauen durch Fantasie und Vorstellungskraft und wirkt am Ende wie neu geboren.

„Ein Mutmach-Buch, flott und gradlinig erzählt. Mit einem Wal, der Gedanken groß macht.“ (kulturtipp, 2010)

UA am 18.12.2019