Die Nacht vom 4. auf den 5.
(La nuit du 4 au 5)
Von
Rachel Graton
Übersetzt von
Juliette Aubert-Affholder
Übersetzung gefördert durch „extensiv initiativ“
2017, prix Gratien-Gélinas verliehen durch die Fondation du Centre des auteurs dramatiques (CEAD)
2019, Prix Marcel-Dubé (théâtre) der Académie des lettres du Québec
2022, Hamburger Literaturpreis für Juliette Aubert-Affholders Übersetzung ins Deutsche
Nominierung: 2019 für den Preis des Generalgouverneurs für französischsprachiges Drama
übersetzt ins Englische (The night of the 4th to the 5th) von Katherine Turnbull
1 D/ H oder mehrere [bei der UA: 3 D, 2 H] Ad libitum
Originalsprache: Französisch
Eine junge Frau wird nachts auf der Straße angegriffen. Sie wehrt sich. Sie schreit und dieser rettende Schrei weckt ihre Nachbarn, die ihren Angreifer in die Flucht schlagen. Sie hat Glück gehabt. Aber seitdem spielt ihr Gedächtnis ihr einen Streich. Um die Chronologie der Ereignisse und das Gesicht ihres Angreifers für die Polizei zu rekonstruieren, muss sie zwischen flüchtigen Erinnerungen und momentaner Amnesie navigieren. Das Stück lässt einen die Entwicklung der jungen Frau von dem Angriff bis hin zu dem Moment verfolgen, in dem die Figur versucht, ihre Freiheit wiederzugewinnen